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Newsletter 2013 - April

Clevere Baufinanzierung: So sparen Sie Zinskosten

Wer auf der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung ist, profitiert derzeit von niedrigen Zinssätzen. Doch was beeinflusst eigentlich die Höhe des Bauzinses und könnte man nicht noch mehr Geld sparen? Man kann – in dem man den Beleihungsauslauf reduziert. Er ist einer der wichtigsten Faktoren, die zur Ermittlung des Zinssatzes herangezogen werden und drückt den prozentualen Anteil des Bankkredites an der Finanzierung aus. Ein Beispiel: Der Kaufpreis Ihres neuen Eigenheims beträgt 250.000 Euro. Sie können 75.000 Euro als Eigenkapital aufbringen, für die restliche Summe in Höhe von 175.000 Euro müssen Sie eine Finanzierung aufnehmen. Der Beleihungsauslauf würde somit – inklusive des 10-prozentigen Sicherheitsabschlages der Bank auf den Objektwert - knapp 80 Prozent betragen, da die Bank 80 Prozent der Kaufsumme finanziert. 

Günstigerer Zinssatz dank niedrigem Beleihungsauslauf

Je höher der von der Bank berechnete Beleihungsauslauf ist, desto größer ist auch das Risiko für die Bank. Dieses höhere Risiko lässt sich die Bank mit Zinszuschlägen bezahlen, kurz gesagt: Steigt der Beleihungsauslauf, steigen auch die Konditionen für Ihren Baukredit. Wer Geld sparen möchte, sollte also auf einen niedrigen Beleihungsauslauf achten. Dieser lässt sich ganz klassisch durch die Einbringung von Eigenkapital, aber auch mit der Aufnahme eines Privatdarlehens erreichen.

Unser aktueller Top-Zins

ermittelt aus rund 250 Bankpartnern

0,73%
Stand:23.01.17; 0,73% effektiver Jahreszins p.a.; 5 J. Laufzeit; 0,68% fester Sollzins p.a.
Beleihungsauslauf
60 %
Sollzins- bindung fester Sollzins in % p.a. effektiver Jahreszins in % p.a.
5 Jahre 0,68 0,73
10 Jahre 1,07 1,10
15 Jahre 1,58 1,61
20 Jahre 1,82 1,85
30 Jahre 2,04 2,07

repräsentatives Beispiel für einen Nettodarlehensbetrag 190.000€

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Ein Beispiel:

Angenommen, Sie möchten für eine Immobilie mit einem Wert von 340.000 Euro eine Baufinanzierung in Höhe von 215.000 Euro aufnehmen. Bei einer Tilgung von 1 Prozent und einer 10-jährigen Zinsbindung würde der Sollzinssatz 3,10 Prozent betragen. Beantragen Sie dazu ein Privatdarlehen in Höhe von 5.000 Euro zu einem Zinssatz von 6,99 Prozent und einer ebenfalls 10-jährigen Laufzeit auf, können Sie Ihre Darlehenssumme von 215.000 Euro auf 210.000 Euro senken. Da somit auch der Beleihungsauslauf von über 70 Prozent auf unter 70 Prozent sinkt, kann Ihnen die Bank mit 2,80 Prozent nun einen wesentlich niedrigeren Sollzins anbieten.

Den monetären Unterschied sehen Sie deutlich in der monatlichen Rate: Statt 734,58 Euro, die Sie für die höhere Finanzierung zahlen müssten, fallen jeden Monat nun nur noch 665,00 Euro an. Sie sparen somit monatlich knapp 70 Euro – auf die 10-jährige Laufzeit bezogen sogar mehr als 8.000 Euro! Auch eine eventuelle Anschlussfinanzierung fällt so deutlich niedriger aus.

Lassen Sie sich beraten!

Ein Privatdarlehen in eine Baufinanzierung einzubringen, kann also sehr sinnvoll sein. Unser Tipp: Tilgen Sie als erstes immer das Darlehen mit dem höheren Zinssatz, in unserem Beispielfall also das Privatdarlehen. Ob die Kombination aus Baufinanzierung und Privatdarlehen auch in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll ist, können Sie schnell mit Hilfe unserer Finanzberater vor Ort herausfinden. Unsere Experten unterstützen Sie gern bei der Wahl der passenden Baufinanzierung und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Das ergänzende Privatdarlehen finden Sie ebenfalls bei uns: Dank spezieller Sonderkonditionen und der Bestzinsgarantie können Ihnen unsere Berater immer den günstigsten Zinssatz anbieten. 

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