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Immobilienpreise an Rhein und Ruhr steigen – mit einer Ausnahme

Datenanalyse – Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) Region West 2. Quartal 2018 

Lübeck, 8. August 2018. Im Westen Deutschlands ist die Preisdynamik bei Wohnungen schwächer als bei Häusern. Der Trendindikator vom Finanzdienstleister Dr. Klein zeigt außerdem: Kölner Wohnungen widersetzen sich zum zweiten Mal in Folge dem Trend: Die Preise sinken – wenn auch nur minimal. Häuser bleiben im Raum Dortmund im Durchschnitt teurer als Wohnungen und sichern der Region somit weiterhin eine bundesweite Sonderstellung.

Grafik: DTI West 2. Quartal 2018
Grafik: DTI West 2. Quartal 2018

Düsseldorf: Immobilienkäufer informieren sich

Nach wie vor übersteigt die Nachfrage das Angebot auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt. Doch Käufer lassen sich laut Dennis Bettenbrock, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Düsseldorf, nicht abschrecken: Nach wie vor finden auch hochpreisige Objekte Abnehmer. „Interessenten sind im Schnitt sehr gut informiert, sowohl über den Markt als auch zu Finanzierungsfragen. Viele gehen von zukünftig steigenden Zinsen aus und folgen unserer Empfehlung, tendenziell lange Zinsbindungen zu vereinbaren“, so Bettenbrock. In der Praxis stellt er fest, dass die persönliche Beratung eine wichtige Rolle am angespannten Markt spielt. „Die Finanzierung muss oft in kurzer Zeit stehen, gleichzeitig hat sie Relevanz für die nächsten Jahrzehnte. Daher nehmen wir uns viel Zeit, alle Fragen zu beantworten – wir beraten Menschen und arbeiten keine Anfragen ab.“ 

Sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Wohnungen steigen weiter im Preis, allerdings mit unterschiedlicher Dynamik: Während sich der Index für Wohnungen mit plus 0,08 Prozent auf dem Niveau des Vorquartals befindet, verteuern sich Häuser um 2,18 Prozent. Der Index berücksichtigt Faktoren wie Baujahr oder Lage der Immobilie. Bezogen auf das zweite Quartal 2017 beträgt die Preissteigerung 8,7 Prozent bei Eigentumswohnungen und 4,02 Prozent bei Häusern.

Köln: Wohnungspreise erneut rückläufig

Auf dem Kölner Wohnungsmarkt sinken die Preise das zweite Quartal in Folge, aktuell um 0,14 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ergibt sich ein Anstieg um 4,19 Prozent. Das ist zwar ein deutliches Plus – allerdings fällt es sehr viel niedriger aus als in den Quartalen zuvor, in denen sich die Preise im Jahresvergleich um knapp zehn Prozent und über 13 Prozent nach oben entwickelten. Im Schnitt bezahlten Wohnungskäufer in der Metropolregion Köln-Bonn 2.857 Euro für den Quadratmeter – und damit 113 Euro mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres. 

Der Medianpreis für Häuser bewegt sich dagegen kaum: Mit 2.349 Euro liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis lediglich acht Euro über dem des ersten Quartals. Dafür aber geht die Preiskurve für Häuser steiler nach oben als für Wohnungen: Im Vergleich zum Vorquartal ziehen die Preise um 2,44 Prozent an, verglichen mit dem Vorjahresquartal um 5,86 Prozent.

Dortmund: besonders Häuser weiter gefragt

Im Ruhrgebiet müssen Immobilienkäufer und Hausbauer weniger Geld für das Eigenheim in die Hand nehmen als im Rheinland. Einerseits ist bei der Preisspanne früher Schluss: Im zweiten Quartal wechselte das teuerste Haus für 5.234 €/qm den Besitzer, die teuerste Wohnung für 3.750 €/qm. Andererseits liegen die Medianpreise unter denen der anderen beiden westlichen Metropolregionen (Wohnungen: 1.515 €/qm, Häuser: 2.042 €/qm). 

Auch die Teuerungsrate ist relativ moderat. Während der Preisanstieg bei Häusern weniger als zwei Prozent beträgt, bewegt er sich bei Wohnungen unter einem Prozent – sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch verglichen mit dem zweiten Quartal 2017.

Regionalanalyse Metropolregion Düsseldorf

QuartalMedianpreis (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q2/20182.625 €/qm 833 – 8.232 €/qm 152,1 +0,08% +8,7%
Eigentumswohnungen
QuartalMedianpreis (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q2/20182.409 €/qm 571 – 6.792 €/qm 137,13 +2,18 % +4,02%
Ein- und Zweifamilienhäuser

Regionalanalyse Metropolregion Köln

QuartalMedianpreis (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q2/20182.857 €/qm 544 – 12.113 €/qm 158,43 -0,14% +4,19%
Eigentumswohnungen
QuartalMedianpreis (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q2/20182.349 €/qm 503 – 9.800 €/qm 144,01+2,44% +5,86%
Ein- und Zweifamilienhäuser

Regionalanalyse Metropolregion Dortmund

QuartalMedianpreis (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q2/2018 1.515 €/qm 647 – 3.750 €/qm 129,6+0,45% +0,53%
Eigentumswohnungen
QuartalMedianpreis (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q2/20182.042 €/qm 683 – 5.234 €/qm137,15+1,66% +1,95%
Ein- und Zweifamilienhäuser
Susanne Kerstan
Pressekontakt

E-Mail: presse@drklein.de
Telefon: 0451 14089632

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Zitate

Hier finden Sie freigegebene Zitate von Vorstand Michael Neumann und weiteren Spezialisten von Dr. Klein.

Über den Dr. Klein-Trendindikator für Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro pro Monat.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit und Geldanlage.

Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 400 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und zum fünften Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairness-Preis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

 

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