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DTI – Nord/Ost: Immobilienpreise im Norden und Osten: Es wird weiter teurer – mit Ausnahmen

Lübeck, 20. April 2017 – Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise – Nord/Ost Q1/2017

Das Jahr 2017 macht dort weiter, wo 2016 aufgehört hat: Wohnimmobilien werden weiterhin deutlich teurer. Die vier von Dr. Klein im Trendindikator Immobilienpreise (DTI) untersuchten Metropolregionen im Norden und Osten Deutschlands zeigen für das erste Quartal kontinuierliche Preissteigerungen. Ausnahmen bestätigen die Regel: Wohnungen in Dresden sind geringfügig günstiger als im vorigen Quartal und Hannoveraner Häuser werden zwar teurer, aber nicht in dem Maße wie im Quartal zuvor.

Immobilienpreise im Norden und Osten: Es wird weiter teurer. Mit Ausnahmen.

Immobilien in Hannoveraner Region kosten über 13 Prozent mehr als im Vorjahresquartal

„Die Region Hannover hat erkannt, wie dringend neuer Wohnraum benötigt wird und ist mit der WohnBauInitiative auf einem guten Weg“, so Rainer Wilke, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hannover. „Wir sind optimistisch, dass die Maßnahmen greifen und der Markt sich mittelfristig entspannen wird.“ Momentan übersteige die Nachfrage das Angebot allerdings noch deutlich. Wie in anderen Großstädten gebe es auch in Hannover immer häufiger Bieterverfahren und Reservierungsgebühren. „Dennoch sollten sich Grundstücks- oder Wohnungskäufer auf keinen Fall unter Druck setzen lassen – weder zeitlich noch finanziell“, so Rainer Wilke weiter. Er empfiehlt: „Es ist immer sinnvoll, sich professionelle Unterstützung zu holen, sei es für die bestmögliche und zügige Finanzierungslösung oder um den tatsächlichen Wert der Immobilie einschätzen zu können.“

Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 kosten sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Wohnungen über 13 Prozent mehr, verglichen mit Ende 2016 stiegen die Preise um 2,95 Prozent für Häuser und um 3,95 Prozent für Wohnungen. Die Mindestpreise und die Obergrenzen für die Quadratmeterpreise haben sich bei beiden Immobilienarten im letzten halben Jahr kaum verändert, aber die gemittelten Preise sind gestiegen. Durchschnittlich kostet ein Quadratmeter Haus in der niedersächsischen Metropolregion Anfang des Jahres 1.983 Euro, für Wohnungen zahlen Käufer einen Quadratmeterpreis von 2.181 Euro.

Hamburg: Medianpreis für Häuser erreicht die 2.500-Euro-Marke

Die Elbmetropole bleibt die kostspieligste Region im Norden und Osten. Immobilienkäufer investieren im Mittel 2.500 €/qm für Häuser und 3.693 €/qm für Wohnungen. Der höchste im ersten Quartal gezahlte Quadratmeterpreis für ein Ein- oder Zweifamilienhaus beläuft sich auf 11.520 Euro, die teuerste Wohnung wechselt für 11.475 €/qm den Besitzer. Die Preissteigerung beträgt im Vergleich zum Vorquartal für beide Immobilienarten weniger als drei Prozent (Häuser: 2,94 Prozent, Wohnungen: 2,38 Prozent). Wesentlich deutlicher fällt die Steigerung im Jahresvergleich aus: In Bezug auf den Vorjahreszeitraum sind die Preise um 9,53 Prozent (Wohnungen) bzw. 6,53 Prozent (Häuser) höher.

Preisspanne für Eigentumswohnungen in Berlin geht nach oben

Während sich die Preisspanne für Häuser der Metropolregion Berlin in den ersten Monaten des Jahres auf dem Niveau der vorigen Quartale bewegt (508 bis 9.000 €/qm), verschiebt sich die Spanne für Wohnungen deutlich nach oben: Keine Wohnung kostet weniger als 901 €/qm – die teuerste schlägt mit 3.586 €/qm zu Buche. Eigentumswohnungen verzeichnen eine Steigerung von knapp über vier Prozent im Vergleich zu Ende 2016 und von 9,38 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Ähnlich entwickeln sich die Kaufpreise für Häuser: Hier lässt sich ein Preisanstieg von 4,01 Prozent zum Vorquartal feststellen und von 10,6 Prozent zum ersten Quartal 2016. Der Medianpreis für Häuser beträgt 2.300 €/qm, für Wohnungen 3.288 €/qm.

Dresdner Wohnungen etwas günstiger

Die Wohnungspreise in der Region in und um Dresden sinken um 1,12 Prozent und sind damit zum fünften Mal innerhalb der letzten zwei Jahre leicht rückläufig. Der Medianpreis beträgt 2.147 €/qm – damit sind die Wohnungen hier im Mittel etwas günstiger als in Hannover. Ein- und Zweifamilienhäuser steigen wieder im Preis: um 2,28 Prozent zum Vorquartal und um 7,51 Prozent zu den ersten Monaten in 2016. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 515 €/qm und 4.813 €/qm und der Medianpreis beträgt 2.147 €/qm – damit liegt er knapp über dem gemittelten Hannoveraner Hauspreis.

Regionalanalyse Metropolregion Hamburg

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

3.693 €/qm

1.094 €/qm – 11.475 €/qm

163,94

+2,38%

+6,53%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

2.500 €/qm

544 €/qm – 11.520 €/qm

141,49

+2,94%

+9,53%

Regionalanalyse Metropolregion Hannover

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

2.181 €/qm

729 €/qm – 6.005 €/qm

168,61

+3,95%

+13,94%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

1.983 €/qm

521 €/qm – 4.531 €/qm

136,86

+2,95%

+13,61%

Regionalanalyse Metropolregion Berlin

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

3.288 €/qm

901 €/qm – 13.586 €/qm

175,73

+4,03%

+9,38%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

2.300 €/qm

508 €/qm – 9.000 €/qm

151,41

+4,01%

+10,60%

Regionalanalyse Metropolregion Dresden

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

2.147 €/qm

522 €/qm – 4.800 €/qm

136,44

-1,12%

+1,37%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q1/2017

2.095 €/qm

515 €/qm – 4.813 €/qm

146,24

+2,28%

+7,51%

Hier finden Sie die Pressemitteilung mit detaillierten Zahlen, druckfähige Grafik und das Foto von Rainer Wilke.

DTI Immobilienpreise Archiv

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Über den Dr. Klein-Trendindikator für Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf über 20.000 Transaktionen mit einem jährlichen Volumen von mehr als 30 Mrd. Euro.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451/ 1408 - 7245 
Mail: presse@drklein.de

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Der Zinskommentar von Dr. Klein (ZiKo)

Der ZiKo kommentiert Zinsentwicklungen und trifft Prognosen für den weiteren Verlauf.

Dr. Klein ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren am Markt etabliert. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Kunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Das Unternehmen baut seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit mehr als 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten vertreten.

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