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DTI – West: Kölner Immobilien hochpreisig, auch Düsseldorf und Dortmund werden weiter teurer

Lübeck, 17. November 2016 – Dr. Klein Trendindikator für Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise – West Q3/2016

Wohneigentum bleibt auch im Westen Deutschlands begehrt – der hohen Nachfrage steht kein adäquates Angebot gegenüber. Das geht aus dem Dr. Klein Trendindikator hervor, der steigende Immobilienpreise für fast alle Immobilienarten in der Metropolregion West zeigt. Allein der Index für Wohnungen in Köln nimmt im Vergleich zum zweiten Quartal minimal ab, der Medianpreis von 2.708 €/qm ist zugleich auch der höchste für Wohnimmobilien in der Region.

„Die Entwicklung der Kölner Wohneigentumspreise zeigt, dass wir am oberen Ende angelangt sind“, so André Hasberg, Leiter der Dr. Klein Niederlassung in Köln. „Vor allem im Stadtgebiet wird mehr gesucht als verkauft. Wir stellen fest, dass die Bewilligungsquote für den Bau neuer Häuser deutlich zurückgegangen ist. Bezahlbarer Wohnraum ist tendenziell nur noch in den Randgebieten zu finden – die Stadt breitet sich aus.“ André Hasberg sieht die Wohnungsknappheit auch in dem Umstand gespiegelt, dass die Immobilien immer häufiger nicht mehr reserviert, sondern an den schnellsten Bieter verkauft würden. Das bedeute in der Praxis, dass die Finanzierung genauso schnell wie solide auf die Beine gestellt werden müsse.

Die Wohnungspreise in Köln sind im Vergleich zum letzten Quartal zwar um 0,35% gesunken, liegen aber 4,86% über den Preisen des Vorjahreszeitraums. Auch Käufer von Ein- oder Zweifamilienhäusern in der Region mussten höhere Preise akzeptieren: Diese befinden sich 1,98% über dem letzten Quartal bzw. 2,56% über den Sommermonaten 2015.

DTI – West: Kölner Immobilien hochpreisig, auch Düsseldorf und Dortmund werden weiter teurer

In Dortmund liegt der Quadratmeterpreis für Häuser (Medianpreis 1.872 €/qm) höher ist als der für Eigentumswohnungen (1.300 €/qm). In der Regel ist das in den untersuchten Metropolregionen – so auch in den beiden Rheinlandmetropolen Köln und Düsseldorf – umgekehrt. So oder so: Im Vergleich zu den anderen Metropolen bietet Dortmund in der Region West Immobilienkäufern immer noch die günstigsten Quadratmeterpreise.

In der Gegend um die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt bleiben die Preise und damit der entsprechende Indexwert recht konstant. Für Wohnungen steigt laut DTI West der Medianpreis pro Quadratmeter unerheblich auf 2.261 Euro (+0,34%), für Häuser sinkt er geringfügig auf 2.163 Euro (-1,13%). Damit ist er aber der höchste für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Region West. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Veränderung des Indexwertes im Vergleich zum zweiten Quartal 2015: Hier zeigt sich eine Steigerung von 7,62%.

Die Metropolregion Köln bleibt Spitzenreiter beim Medianpreis von Eigentumswohnungen: Mit 2.474 Euro pro Quadratmeter steigt dieser Preis auch noch einmal leicht um 2,47% im Vergleich zum Anfang des Jahres. Häuser hingegen sind für Interessenten für 2.099 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Dortmund: Wohnungen bleiben bis auf weiteres günstiger als Häuser

Dortmund bleibt mit Medianpreisen unter 2.000 €/qm die am wenigsten teure Immobilienmetropole in der Region West. Die Preise für Wohnungen (1.489 €/qm) sind hier nach wie vor niedriger als die für Häuser (1.982 €/qm). Allerdings entwickeln sie sich auch deutlich schneller: Verglichen mit dem zweiten Quartal dieses Jahres verzeichneten sie einen Anstieg von 4,69% und nähern sich damit langsam den Häuserpreisen an, die prozentual weniger stark wachsen (+1,61%).

Große Preisspanne für Düsseldorfer Immobilien

In der Metropolregion Düsseldorf erhöhen sich die Immobilienpreise ebenfalls weiterhin kontinuierlich. Auch wenn die Quartalssteigerung für Wohnungen mit 1,27% verhältnismäßig moderat ausfällt, liegen die Preise doch 7,39% über dem Vorjahreszeitraum. Für Häuser dagegen ist auch die Entwicklung zum Vorquartal mit einem Plus von 3,49% signifikant. Auffällig ist, dass die Preisspanne größer wird: Während die günstigsten Wohnungen ab 667 €/qm zu haben sind, werden in guten Lagen bis zu 7.990 €/qm bezahlt. Häuser kosten derzeit zwischen 549 und 6.509 €/qm.

Regionalanalyse Metropolregion Düsseldorf

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
für alle
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q3/2016

2.240 €/qm

667 €/qm – 7.779 €/qm

130,85

+1,27%

+7,39%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
für alle
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q3/2016

2.242  €/qm

549 €/qm – 6.509 €/qm

116,41

+3,49%

+0,18%

Regionalanalyse Metropolregion Köln

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
für alle
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q3/2016

2.708  €/qm

648  €/qm – 6.567 €/qm

136,96

-0,35%

+4,86%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
für alle
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q3/2016

2.136 €/qm

507 €/qm – 5.972 €/qm

123,84

+1,98%

+2,56%

Regionalanalyse Metropolregion Dortmund

Eigentumswohnungen

Quartal

Medianpreis
für alle
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q3/2016

1.489 €/qm

581 €/qm – 4.021 €/qm

116,53

+4,69%

+3,45%

Ein- und Zweifamilienhäuser

Quartal

Medianpreis
für alle
(Alt-, Neubau)

Preisspanne

Indexwert

Vergleich zum Vorquartal

Vergleich zum Vorjahresquartal

Q3/2016

1.928 €/qm

636 €/qm – 4.125 €/qm

122,91

+1,61%

+0,90%

DTI Immobilienpreise Archiv

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Über den Dr. Klein-Trendindikator für Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf über 20.000 Transaktionen mit einem jährlichen Volumen von mehr als 30 Mrd. Euro.

Pressekontakt

Anna Commentz
Managerin Communications & Marketing
Tel.: +49 (0) 451/ 1408 - 7245 
Mail: presse@drklein.de

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Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

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Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB)

Der DTB dokumentiert die Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungsparameter.

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Der Zinskommentar von Dr. Klein (ZiKo)

Der ZiKo kommentiert Zinsentwicklungen und trifft Prognosen für den weiteren Verlauf.

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