Am 11. September ist Tag der Wohnungslosen

Tag der Wohnungslosen: Ärmel hochkrempeln und endlich aufhören, wegzuschauen

Jeden Nachmittag komme ich an einem Obdachlosen vorbei. Oft schaue ich betreten zur Seite, manchmal werfe ich eine Münze in den zerfledderten Kaffeebecher vor seinen Füßen. Im Laufe der Monate bemerke ich, dass er immer orientierungsloser, ungepflegter und niedergeschlagener wirkt. Eines Tages ist er nicht mehr da. Stattdessen sind um seinen Schlafsack herum Kerzen, Briefe und Blumen drapiert. Auf einem Pappschild steht „Warum?“.

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