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Newsletter 2007 - Februar

Tagesgeld: Hier ist Ihr Geld sicher

Unter Einlagensicherungen versteht man gesetzlich vorgeschriebene Rücklagen der Banken, die dazu dienen, das angelegte Kapital der Bankkunden im Falle eines Konkurses der Bank abzusichern. Seit 1997 bestehen verbindliche EG-Richtlinien, die eine Mindestanforderung der Einlagensicherung vorschreiben. Diese Mindestanforderung besagt, dass 90% der Einlagen, jedoch maximal 20.000 Euro (bei Gemeinschaftskonten von Ehepartnern 40.000 Euro) abgesichert sein müssen. Die einzelnen Länder haben diese Richtlinie unterschiedlich umgesetzt, sowohl in Hinblick auf die prozentuale Höhe des geschützten Einlageanteils als auch den Höchstbetrag der Entschädigung.

Was sich jetzt geändert hat

Noch im Jahr 2006 haben die Niederlande die EG-Richtlinie derart umgesetzt, dass die Einlagen in einer maximalen Höhe von 20.000 Euro gedeckt waren, jedoch zu 100%. Somit waren Anlagen in Höhe von bis zu 20.000 Euro vollständig abgesichert. Die Änderung, die zu Beginn des Jahres eingetreten ist, besagt, dass Anlagen bis zu 20.000 Euro weiterhin wie zuvor abgesichert sind, nun jedoch alles was darüber hinaus geht, bis zu einem Betrag von 40.000 Euro, ebenfalls Deckung findet, allerdings nicht zu 100, sondern nur zu 90%.

Ihre Vorteile

Die Vorteile, die dem Kunden aus dieser Regelung erwachsen, sind klar ersichtlicht. Gerade jetzt bieten viele Banken, wie beispielsweise die Amsterdam Trade Bank (AT Bank) beste Zinssätze von bis zu 4% auf Tagesgeldkonten. Das Banking ist problemlos über das Internet abwickelbar, die Zinsen hoch und die Konditionen nahezu unschlagbar – da lohnt es sicher, über eine Erhöhung seiner Einlagen nachzudenken. Ein Restrisiko besteht selbstverständlich, da im Fall eines Konkurses der Bank für den Kunden ein Verlust entstehen könnte. Ein Risiko, das jeder Anleger für sich persönlich abwägen muss.

So prüfen Sie Ihre Bank

Wer sich vor einem Verlust seiner Ersparnisse schützen möchte, sollte sich grundsätzlich über das Unternehmen informieren, bei dem er seine Gelder anlegen möchte. Informationen über Kreditinstitute erhält man auf der jeweiligen Homepage.

Auch Verbraucherforen können sehr gut Informationsquellen sein, denn Erfahrungen anderer bieten oft schon einen ersten Überblick über die Kreditinstitute. Wer noch mehr Informationen benötigt, kann sich an die jeweilige Zentralbank des Landes wenden, in dem das Kreditinstitut seinen Hauptsitz hat: Landeszentralbanken bieten häufig die Option, Informationen über eine spezielle Bank abzurufen.

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