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Eigentumswohnung oder Zinshaus: Was bringt mehr Rendite?  


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Dr. Klein Newsletter, 26. April 2010






Eigentumswohnung oder Zinshaus: Was bringt mehr Rendite?

Lang ist es her, dass die Zinsen für Festgeld und Tagesgeld in die Höhe schossen. Zudem wächst die Gefahr einer Inflation, weil viele Staaten nach der Finanzkrise so hoch verschuldet sind wie nie zuvor. Da ist es kein Wunder, dass Immobilienanlagen boomen. „Betongold“ gilt als sicher und renditeträchtig und ist es bei guter Objektwahl auch.

 

Diese Renditen sind möglich
Besonders Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser („Zinshäuser“) sind gefragt. Die große Nachfrage hat zu einem Preisanstieg geführt, der wiederum die aus den Mieterträgen erzielbaren Renditen hat sinken lassen. Doch eine Immobilienanlage lohnt sich noch immer. Mehrfamilienhäuser in guter Lage werden im Schnitt zu Anfangsrenditen zwischen fünf und sechs Prozent gehandelt. In Randlagen bewegen sich die Anfangsrenditen zwischen 5,5 und 7,5 Prozent.

Anders sieht es bei Eigentumswohnungen aus. Hier ist die Nachfrage größer, weil neben den Kapitalanlegern auch viele Selbstnutzer an den Objekten interessiert sind. Daher liegen die Anfangsrenditen von Eigentumswohnungen bis zu einem Prozentpunkt unter denen vergleichbarer Mehrfamilienhäuser.

 

Vorteil Mehrfamilienhaus
Auch in puncto Einnahmensicherheit schneiden Mehrfamilienhäuser im Vergleich besser ab. Zieht ein Mieter aus und findet sich nicht sofort ein Nachfolger, bleiben dem Besitzer immer noch die übrigen Mieterträge. Bei einer Eigentumswohnung dagegen verliert er in diesem Fall sämtliche Einnahmen.

Schließlich kommt hinzu, dass Besitzer von Eigentumswohnungen bei Investitionsentscheidungen von den Mehrheitsbeschlüssen der Eigentümerversammlung abhängig sind. Sind die meisten Eigentümer Selbstnutzer, werden häufig Investitionen beschlossen, die der Verschönerung der Immobilie dienen, aber nicht ihren Wert steigern. Die Anleger unter den Eigentümern müssen die Kosten mittragen, was ihre Rendite schmälert.

 

Nicht so teuer, wie man denkt
Natürlich hat ein Mehrfamilienhaus seinen Preis. Ein Objekt in der Innenstadt ist für viele kaum erschwinglich. Doch am Stadtrand oder im Umland bieten sich Alternativen an, die sich gut finanzieren lassen. Mehrfamilienhäuser mit vier bis sechs Wohnungen sind dort nicht teurer als eine große Eigentumswohnung in zentraler Lage. Schon mit 100.000 Euro Eigenkapital ist der Kauf eines derartigen Objektes machbar.

Ob Sie sich für ein Mehrfamilienhaus oder doch für eine Eigentumswohnung interessieren – 
die Finanzierungsexperten von Dr. Klein beraten Sie gern – kostenlos und unverbindlich. Wir vergleichen für Sie tagesaktuell die Konditionen von über 50 Banken und finden das optimale Darlehen für Sie.

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