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*Stand:01.09.10 (freibleibend)
190.000 € Darlehensbetrag,
eff. Jahreszins 2,23%.Sollzinsbindung 5J., Sollzins 2,21% (gebunden),
20460 € Zinskosten,1% Tilgung,
60% Beleihungswert.

Annahmen


Dr. Klein Newsletter, 1. Februar 2010


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Es gibt nichts daran zu deuteln: Auch wenn das Statistische Bundesamt 2009 immer niedrigere Inflationsraten bekanntgab, hat sich der Trend nun gedreht. Bereits im Dezember stiegen die Preise wieder, um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das lag vor allem am Ölpreis, der sich seit seinem Tief im Frühjahr 2009 verdoppelt hat. Die Milliardenbeträge, die die Notenbanken zur Bekämpfung der Krise in das Weltfinanzsystem gepumpt haben, werden ein Übriges tun. Einzelne Fachleute sagen gar eine Geldentwertung um fünf Prozent ab 2011 voraus.

Das sind keine erfreulichen Aussichten. Selbst eine Inflationsrate von zwei Prozent würde dazu führen, dass ein unverzinstes Vermögen nach zehn Jahren knapp ein Fünftel weniger wert ist. Anleger müssen also dringend handeln, um sich gegen Verluste abzusichern – aber überlegt.

 

Oft heißt es, alle Sachwerte schützten vor Inflation, doch in dieser Pauschalität ist das nicht richtig. So gleichen beispielsweise Aktien zwar in bestimmten Zeiten den Preisauftrieb aus, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Zu stark sind die Schwankungen, denen der Wertpapiermarkt unterworfen ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit Rohstoffen.

Die Geldanlage-Experten von Dr. Klein haben für Sie die Lage gründlich analysiert und geben Ihnen folgende Tipps:

  • Flexibilität ist Trumpf: Derzeit geht nichts über Tagesgeld. Es erlaubt Ihnen, schnell umzudisponieren, wenn die Zinswende kommt und rentablere Produkte bringt. Festgeld ist zwar im Schnitt höher verzinst, kann aber den Top-Tagesgeldzins nicht schlagen. Banksparbriefe können das, allerdings nur bei extrem langer Bindung: Für ein, zwei Prozent mehr Zinsen müssen Sie zehn Jahre dabeibleiben!

    Zum Tagesgeld-Vergleich

  • Schutz hat seinen Preis: Je höher die Inflationsrate, desto attraktiver sind inflationsgeschützte Anleihen, wie sie von zahlreichen Staaten, auch der Bundesrepublik, herausgegeben werden. Sie sind zwar zunächst niedriger verzinst als gewöhnliche Anleihen, aber ihr Nennwert wird der Geldentwertung angepasst. Auf den angepassten Nennwert wird wiederum der jährliche Kupon gezahlt. Am Ende der Laufzeit erhalten Sie dann den Nennwert plus Inflationsausgleich.

    Wählen Sie Anleihen nach drei Kriterien aus: Bonität des Emittenten sowie Laufzeit und Bewertung der Papiere. Aus der Bewertung geht hervor, mit welchem Preisauftrieb der Markt rechnet. Liegt der tatsächliche Wert später darüber, haben Sie ein gutes Geschäft gemacht, und umgekehrt. Eine Investition in Anleihen ist also mit einem gewissen Risiko verbunden, weshalb Sie die Papiere Ihrem Depot nur in geringerem Umfang beimischen sollten.

  • Es ist nicht alles Gold …: Vor allem bei einer Inflationsrate von fünf oder mehr Prozent hat sich Gold bewährt. Viele haben schon jetzt eifrig von dem Edelmetall gekauft, dessen Preis dadurch auf Rekordhöhen stieg. Sie sollten jedoch beachten, dass Gold nicht regelmäßig Erträge bringt, sondern nur bei einem Wiederverkauf nach einem Preisanstieg. Und auf die momentane Hausse wird irgendwann zwangsläufig ein tiefer Absturz folgen. Daher gilt auch hier: Weniger ist mehr. Investieren Sie allenfalls fünf bis zehn Prozent Ihres Vermögens in dieser Anlageform.

  • Nützliches und Angenehmes verbinden: Eine vermietete Immobilie ist eine sehr sichere Anlage und bietet bei guter Wertentwicklung auch Schutz vor der Inflation. Oft lassen sich Vermietung und Selbstnutzung verbinden, etwa wenn es sich um eine Ferienbleibe handelt, die nicht das ganze Jahr über vermietet werden muss, damit sie sich rechnet. Oder man vermietet zunächst und verlebt später in der Zweitimmobilie einen entspannten Ruhestand.

    Viele wissen nicht, dass sie sich eine Zweitimmobilie leisten können – bis sie sich die Kosten einmal durchrechnen lassen. Zudem ist Baugeld derzeit sehr günstig, da der Leitzins der Europäischen Zentralbank, Zugpferd aller sonstigen Zinsen, mit einem Prozent auf einem historischen Tiefstand liegt. Auch die Finanzierung einer Auslandsimmobilie ließ sich noch nie so leicht verwirklichen wie heute – mit dem Rundum-sorglos-Paket von Dr. Klein.

    Wer schon eine Immobilie gekauft hat und in den nächsten Jahren einen Anschlusskredit braucht, kann sich mit einem Forward-Darlehen vor der drohenden Inflation schützen. Bei dieser Art der Finanzierung werden die aktuellen Konditionen für die Zukunft reserviert – mit bis zu fünf Jahren Vorlauf. Mit unserem Forward-Rechner können Sie Ihre individuellen Konditionen, Ihren Tilgungssatz oder Ihre Ratenhöhe schnell ermitteln.

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