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Newsletter 2012 - Januar

Kostenfalle Pflege: So schützen Sie sich

Kostenfalle Pflege: So schützen Sie sich

Pflegebedürftigkeit verändert das tägliche Leben. Nicht nur das Leben des Betroffenen, sondern auch das der Angehörigen. Denn eine Heimunterbringung oder eine ambulante Versorgung ist teuer und die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Eine private Vorsorge sorgt für die nötige finanzielle Absicherung und hilft so, diese schwierige Situation besser zu bewältigen.

Die staatliche Hilfe reicht nicht aus
Wer denkt, Pflegebedürftigkeit trifft nur ältere Menschen, der irrt. Auch durch einen Unfall oder eine Krankheit kann man jederzeit zum Pflegefall werden. Wer sich dann noch einigermaßen selbst versorgen kann, hat Glück. Denn die Betreuung in einem Pflegeheim ist teuer: rund 3.500 Euro kostet ein Pflegeplatz im Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt davon nur knapp die Hälfte, für die andere Hälfte müssen Sie selbst aufkommen.

Wer weiter zu Hause wohnen kann, braucht meist eine ambulante Pflege. Auch diese kostet viel Geld – egal, ob sie von einem Pflegedienst oder Angehörigen übernommen wird. Der Staat übernimmt hier ebenfalls nur einen Teil der Kosten, die Höhe des Pflegegeldes hängt dabei von der Pflegestufe ab. Den Rest müssen Sie aus eigener Tasche bezahlen. Je nach Umfang der benötigten Hilfe kommen so schnell zusätzliche 1.000 Euro im Monat zusammen.

Angehörige werden in die Pflicht genommen
Doch wie soll das alles bezahlt werden? Wer nicht mit einer privaten Versicherung vorgesorgt hat, muss die zusätzlichen Kosten aus seinem Einkommen zahlen. Reicht das eigene Vermögen nicht aus, springt erst einmal das Sozialamt ein. Das gezahlte Geld können die Behörden jedoch von den Angehörigen zurückfordern. Diese sind zum Zahlen der Pflegekosten verpflichtet, wenn sie als leistungsfähig eingestuft werden. Selbst genutztes Wohneigentum, ein Auto pro Haushalt und die Altersvorsorge gelten als tabu, ansonsten kann das Sozialamt aber von den Angehörigen verlangen, ihr gesamtes Vermögen flüssig zu machen.

Behalten Sie Ihre Selbständigkeit
Wer seinen Angehörigen dies ersparen möchte, sollte frühzeitig selbst vorsorgen. Eine private Pflegezusatzversicherung sorgt für die nötige finanzielle Absicherung. Hierbei können Sie zwischen drei verschiedenen Angeboten wählen:

  • Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt pro Tag einen bestimmten Betrag aus, die Höhe der Zahlung hängt von der Pflegestufe ab. Sie können über das Geld frei verfügen.

  • Die Rentenhöhe der Pflegerentenversicherung kann individuell festgelegt werden. Die Leistung wird somit unabhängig von den tatsächlichen Kosten gezahlt und steht ebenfalls zur freien Verfügung.

  • Die Pflegekostenversicherung stockt die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung auf und übernimmt die tatsächlichen Pflegekosten bis zu einem festgelegten Höchstbetrag oder Prozentsatz.

Lassen Sie sich beraten
Auch wenn das Thema Pflegebedürftigkeit für Sie gerade nicht aktuell ist und noch in weiter Ferne zu liegen scheint, ist es sinnvoll, sich schon jetzt damit auseinander zu setzen. Denn noch können Sie sich in Ruhe und ohne Entscheidungsdruck damit befassen, wie Sie Ihr Leben im Fall der Fälle noch so selbstbestimmt wie möglich gestalten können. Reden Sie mit einem unserer Spezialisten für Versicherungen und Geldanlagen: Er wird Sie über die verschiedenen Möglichkeiten der privaten Pflegevorsorge informieren und mit Ihnen die geeignete Absicherung finden.

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