Newsletter 2008 - November
Die Energiepreise steigen ständig. Doch es gibt Alternativen zu teurem Öl oder Gas. Durch den Einsatz alternativer Energien, kann man Geld sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Der Einbau einer Anlage zur Nutzung umweltfreundlicher Energien muss aber erst einmal finanziert werden. Dafür bieten sich staatliche Förderungen oder auch - ganz neu - Privatkredite an. Doch welche Anlagen werden überhaupt finanziert?
Photovoltaik
Durch Photovoltaik (Stromgewinnung aus Sonnenenergie) kann man nicht nur Geld sparen, man kann zusätzlich sogar noch Geld verdienen. Für den von Solarzellen auf dem Dach oder an der Fassade produzierten Strom garantiert der Staat über 20 Jahre eine festgelegte Vergütung. Für 2007 fertig gestellte Anlagen liegt die Vergütung bei 46,75 Cent pro kWh. Photovoltaik-Anlagen gelten als sehr langlebig und es entstehen nur geringe Betriebskosten. Durch die Vergütung des Stroms amortisiert sich eine Anlage im Schnitt nach 10 Betriebsjahren.
Wärmepumpe
Wärmepumpen entziehen dem Grundwasser, der Luft oder dem Erdreich Wärmeenergie, die dann zum Heizen von Gebäuden genutzt werden kann. Die Investitionskosten sind mit denen einer herkömmlichen Ölheizung vergleichbar. Bei Betrieb und Wartung hingegen ist die Wärmepumenheizung deutlich günstiger.
Pelletheizung
Bei Pelletheizungen wird die Wärme durch das Verbrennen kleiner Presslinge aus Sägemehl oder Holzspänen, so genannten Holzpellets, erzeugt. Pelletheizungen sind in der Anschaffung etwas teurer als vergleichbare Gas- und Ölheizungen, haben aber eine wesentlich bessere Umweltbilanz.
Thermische Solaranlagen
Solarthermie ist die Umwandlung von Sonnenenergie in Wärmeenergie. Eine thermische Solaranlage, die zur Trinkwassererwärmung eingesetzt wird, kann ca. 60% der dafür benötigten Heizenergie erzeugen. Die Investitionskosten für eine Anlage liegen zwischen 5000 und 9000 Euro.
Finanzierung durch Privatkredit möglich
Der Einsatz regenerativer Energien in Privathaushalten wird staatlich gefördert. Privatpersonen können Kredite bis zu 50.000 Euro mit einer maximalen Laufzeit von 20 Jahren aus dem KfW-Förderprogramm „Solarstrom erzeugen“ beantragen. Der Vorteil des Programms liegt in dem auf 5 oder 10 Jahre festgeschriebenen Zinssatz.
Dr. Klein rät:
Die Möglichkeiten, regenerative Energien im Eigenheim zu nutzen, sind vielfältig. Prüfen Sie daher genau, welche Anlage für Sie geeignet ist. Die Dr. Klein-Berater helfen Ihnen gerne die richtige Finanzierung zu finden - eine individuell angepasste Anlage mit dem passenden Kredit bezahlt sich quasi von selbst.