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Newsletter 2010 - März

So sichern Sie Ihr gutes Auskommen im Ruhestand

Viele arbeiten ein Leben lang auf einen sorgenfreien Ruhestand im eigenen Haus hin. Oft geht die Rechnung jedoch nicht auf, weil die gesetzliche Rente durch Inflation und Besteuerung schmaler ausfällt als gedacht. Wenn dann fast sämtliches Geld für den Lebensunterhalt benötigt wird und für Reisen oder andere Vergnügen kaum etwas übrig bleibt, fragt sich mancher, ob er das Eigenheim aufgeben soll. Doch es gibt einen viel besseren Weg, sich im Ruhestand finanziellen Spielraum zu verschaffen.

Die Rentenhypothek

Baudarlehen werden heute mit einer Grundschuld abgesichert, aber aus früheren Zeiten ist noch die Hypothek bekannt. Sie verringerte sich mit jeder Tilgungsrate, bis die Immobilie schließlich vollständig dem Häuslebauer gehörte.

Bei der Renten- oder Umkehrhypothek ist es umgekehrt: Der Eigentümer beleiht sein Haus und erhält von der Bank ein Leben lang regelmäßig einen bestimmten Betrag oder eine Einmalzahlung. Wie viel er insgesamt bekommt, hängt vom Wert der Immobilie, den jeweiligen Baugeld-Zinsen, seinem Alter und den Bankgebühren ab. Die Tilgung des Kredits wird erst nach dem Tod des Eigentümers fällig. Entweder lösen seine Erben das Darlehen ab und übernehmen das Haus, oder das Haus geht an die Bank, die einen eventuell anfallenden Überschuss an die Erben auszahlt.

Mit einer Rentenhypothek können Eigentümer also das in ihrer Immobilie gebundene Kapital direkt in bares Geld verwandeln. Wie sie dieses nutzen, bleibt ihnen überlassen – die Bank schreibt keinen Verwendungszweck vor. Wessen Lebensunterhalt gesichert ist, der kann auch Bad und Küche modernisieren oder lang ersehnte Reisen unternehmen.

Allerdings sollte man sich keinen Illusionen über die auf diese Weise erzielbare Zusatzrente hingeben. Sie fällt nicht riesig aus, da die Banken bei dem Kredit einen Sicherheitsabschlag einpreisen, mit dem sie beispielsweise für den Fall schlechter Verkäuflichkeit einer Immobilie vorsorgen.

Für wen kommt die Lösung in Frage?

Besonders interessant ist eine Rentenhypothek für kinderlose Eigentümer und solche, die ihr Haus nicht unbedingt vererben wollen, weil ihre Kinder selbst schon eins besitzen – bei der heutigen hohen Lebenserwartung keine Seltenheit. Doch auch in anderen Fällen hat die Rentenhypothek ihren Reiz, da ein Vererben der Immobilie möglich bleibt.

Voraussetzung für eine Rentenhypothek ist stets eine selbstgenutzte, (möglichst) lastenfreie Immobilie. In den Konditionen unterscheiden sich die inzwischen zahlreichen Angebote jedoch teilweise stark. Wer den richtigen Anbieter wählt, kann von niedrigen Zinsen wie bei Baugeld, einer Zinsfestschreibung auf Lebenszeit sowie flexiblen Auszahlungs- und Sondertilgungsmöglichkeiten profitieren. Finden Sie mit Dr. Klein die passende, günstige Lösung.