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Newsletter 2009 - März

Online-Banking

24 Millionen – so viele Deutsche nutzen inzwischen das Internet, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Zwei Millionen mehr als noch im letzten Jahr, teilte der Branchenverband Bitkom mit.  Doch wahrscheinlich könnten es noch viel mehr sein – wenn da nicht immer die Angst vor Datenklau wäre.

Vor allem die Angst vor Phishing, also dem Diebstahl von PIN- und TAN-Nummern, führt dazu, dass sich viele Bankkunden weiterhin den Weg zur Filiale machen. Dabei könnte man hier nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen. Denn häufig sind online geführte Konten kostenlos, auch für Überweisungen und andere Transaktionen fällt keine Gebühr an.

 

So schützen Sie sich

Um die vertraulichen Daten ihrer Kunden zu schützen, stellen Banken umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung. So gibt es neben Passwörtern, Kartenlesegeräten und PIN auch verschiedene Formen der TAN-Vergabe.

Dennoch ist die Bank nicht allein verantwortlich für das sichere Verwalten Ihres Kontos – auch von Ihrer Seite müssen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So ist beispielsweise eine aktuelle Antiviren- und Firewall-Software Pflicht, denn mit einem ungeschützten Computer machen Sie es den Hackern unnötig leicht. Auch die Kontrolle der Verschlüsselung der Webseite sollte selbstverständlich sein. Zu erkennen ist dies an einem vorangestellten „https:“ der Web-Adresse.

Unsere 10 Grundregeln für den sicheren virtuellen Bankbesuch:

  1. Halten Sie Ihr Betriebssystem und ihre Anwendungssoftware auf dem neuesten Stand. Bereits ein fehlendes Sicherheitsupdate kann es Hackern leicht machen, trotz aktiver Antivirensoftware und Firewall in Ihren Computer einzudringen.

  2. Verwenden Sie individuelle und kreative Passwörter. Nutzen Sie dabei möglichst Buchstaben und Zahlen und vermeiden Sie bekannte Namen und Zahlenreihen.

  3. Speichern Sie Ihre Passwörter sowie Ihre PIN- und TAN-Nummern niemals auf Ihrem Computer.

  4. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mail-Anlagen. Öffnen Sie diese nur, wenn Ihnen der Absender bekannt ist.

  5. Tippen Sie die Internetadresse Ihrer Bank direkt in die Browserzeile ein. Verwenden Sie niemals den Link aus einer Mail, denn dahinter stecken oft gefälschte Internetseiten, die Sie zur Herausgabe Ihrer Geheimzahl oder TAN locken wollen.

  6. Laden Sie keine Software von Seiten herunter, die Ihnen verdächtig erscheinen.

  7. Nutzen Sie ein Kartenlesegerät, so entfernen Sie die Chipkarte nach dem Ende der Transaktion unbedingt wieder aus dem Gerät.

  8. Verwenden Sie den „ausloggen“-Button, um sich ordnungsgemäß vom System der Bank abzumelden.

  9. Bewahren Sie nie Kontonummern, PIN und Tan-Liste zusammen auf.

  10. Geben Sie keine Geheimzahlen am Telefon oder per Mail preis. Seriöse Banken werden niemals außerhalb der regulären Online-Transaktion Ihre PIN oder TAN abfragen.


Wer diese Richtlinien beachtet und dabei noch ein gesundes Misstrauen walten lässt, braucht vor dem Online-Banking keine Angst zu haben. Und kann nebenbei noch Zeit und Geld sparen...

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