Newsletter 2009 - 1 - Januar
Die Gründe für die Anschaffung einer Immobilie sind vielfältig. Immer öfter steht dabei auch die Altersvorsorge im Vordergrund. Und das mit gutem Grund, bietet das mietfreie Wohnen doch eine gewisse Sicherheit in Zeiten negativer Rentenprognosen.
Laut einer aktuellen Studie von Clerical Medical zu den bevorzugten Formen der Altersvorsorge liegt die selbstgenutzte Immobilie dann auch mit 39 Prozent auf Platz 1. Das macht Sinn, denn während man als Mieter lebenslang zahlt und Mietsteigerungen ausgesetzt ist, kann man als Eigentümer nach der Abzahlung der Finanzierung weitgehend kostenfrei wohnen.
Das Eigenheim als zweite Rente
Eine Immobilie als Altersvorsorge bietet zwei Möglichkeiten: Zum einen kann der Eigentümer dort selbst wohnen oder er vermietet bzw. verkauft das Objekt. Beide Möglichkeiten eignen sich hervorragend als Altersabsicherung. Vor dem Kauf oder dem Bau eines Hauses sollte deshalb auch unbedingt auf diese Punkte geachtet werden:
1. Die Lage der Immobilie
Diese ist ein entscheidendes Kriterium für die Wertentwicklung und damit wichtig, falls Sie das Haus einmal wieder verkaufen möchten oder müssen. Aber auch wenn Sie Hauseigentümer bleiben, kann gerade im Alter eine gute Infrastruktur von großer Wichtigkeit sein.
2. Die Finanzierung
Wohneigentum ist teuer und deshalb meist nur über ein Darlehen finanzierbar. Dabei kann die Belastung in den ersten Jahren höher sein als für einen Mieter. Ist das Darlehen aber erst einmal getilgt, wohnt ein Hauseigentümer wesentlich günstiger als ein Mieter und hat so im Alter auch mehr von seiner Rente.
3. Die Zusatzkosten
Zum eigentlichen Kaufpreis kommen noch einmalige Gebühren wie Maklerkosten und Notargebühren dazu. Als Hauseigentümer sollte man auch die laufenden Kosten, wie zum Beispiel Steuern, Betriebskosten und Instandhaltungskosten, nicht außer Acht lassen.
Ohne Sorgen in den Ruhestand
Der wichtigste Punkt für einen sorgenfreien Lebensabend als Hausbesitzer: Die Immobilie muss bis zum Eintritt ins Rentenalter vollständig abbezahlt sein. Wer als Rentner noch eine Restschuld abstottern muss, hat ein Problem, denn die Rente fällt geringer aus als das letzte Einkommen.
Beachten sollte man, dass mietfreies Wohnen im Alter nicht unbedingt kostenfreies Wohnen bedeutet. Denn Wohn- und Instandhaltungskosten fallen trotzdem an. Deswegen gilt es: rechtzeitig Rücklagen bilden!
Berücksichtigen Sie auch die steigenden Energiekosten. Während man als Mieter den höheren Mietpreisen ausgesetzt ist, kann man als Hausbesitzer langfristig planen bzw. mit der Anschaffung energieeffizienter Technik langfristig Geld sparen.
Rechtzeitig an Wohneigentum denken
Meist muss für den Hauskauf oder -bau eine Finanzierung aufgenommen werden. Damit man die eigene Immobilie auch als Altersabsicherung nutzen kann, sollte dieser Kredit vor Rentenbeginn abbezahlt sein. Deshalb: Denken Sie frühzeitig an Wohneigentum! Gerade jetzt können angehende Wohneigentümer von niedrigen Zinsen profitieren. Sichern Sie sich Ihre Top-Kondition mit Dr. Klein.