Sparchance Anschlussfinanzierung bleibt häufig ungenutzt
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Wer vor dem Abschluss einer Anschlussfinanzierung mehrere Angebote vergleicht, kann bis zu 11.000 Euro sparen. Häufig bleibt die Chance jedoch ungenutzt, weil Eigenheimbesitzer den Aufwand eines Bankenwechsels scheuen. Die Universität Hamburg will dem Phänomen der Wechselmüdigkeit jetzt mit einer Umfrage auf den Grund gehen. |
Wechseln lohnt sich fast immer
Die Zeitschrift Finanztest, der „Helfer in Geldfragen“ der Stiftung Warentest-Gruppe, hat für das Sonderheft Spezial Eigenheim (erschienen 2. Juni 2012) mehrere Anbieter von Anschlussfinanzierungen verglichen. Das Resultat: Bei der Wahl der günstigsten Bank sind für einen Kredit in Höhe von 100.000 Euro bei einer Zinsbindung von 10 Jahren Einsparungen bis zu 11.000 Euro möglich.
Kunden scheuen den Bankwechsel – und verschenken dadurch bares Geld
Viele Eigenheimbesitzer scheuen den Zinsvergleich ihrer Anschlussfinanzierung. Zu groß erscheint ihnen der Aufwand eines Bankwechsels, so dass sie häufig das erste Angebot ihrer Hausbank annehmen. Dadurch verschenken Immobilienbesitzer viel Geld. Denn die Kosten, die durch einen Bankenwechsel entstehenden, liegen deutlich unter dem, was durch ein zinsgünstigere Baufinanzierung eingespart werden kann.
Universität Hamburg erforscht Motivation der Immobilienbesitzer
Der Lehrstuhl für Bankbetriebslehre und Behavioral Finance der Universität Hamburg untersucht jetzt warum einige Kunden die Bank wechseln, während andere ihrer Hausbank treu bleiben. Außerdem wird in der interaktiven Online-Umfrage erfasst, wie hoch die Zinsersparnis durch einen Wechsel des Anbieters ausfällt und wie die Betreffenden den Aufwand eines Bankwechsels einschätzen. Finanztest unterstützt die Umfrage und wird die Ergebnisse veröffentlichen.
