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 (Stand: 30.08.2010, freibleibend)

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Beleihungsauslauf
60 %
ZinsbindungSollzinsEff.
5 Jahre2.212.23
10 Jahre2.902.94
15 Jahre3.093.13
20 Jahre3.423.47
25 Jahre3.483.54
30 Jahre3.493.55

*Stand:01.09.10 (freibleibend)
190.000 € Darlehensbetrag,
eff. Jahreszins 2,23%.Sollzinsbindung 5J., Sollzins 2,21% (gebunden),
20460 € Zinskosten,1% Tilgung,
60% Beleihungswert.

Annahmen


Dr. Klein Newsletter, 23. Februar 2009


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In den Zeiten von Online-Banking und Tagesgeldkonten ist das Sparbuch eine hoffnungslos veraltete Geldanlage – so liest man es überall. Vor allem die niedrigen Zinsen wirken sich negativ auf das Image der Sparbücher aus. Doch der Klassiker unter den Geldanlagen hat nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Das Sparbuch ist ein hervorragendes Mittel, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen.


Kinder sollten frühzeitig lernen, mit Geld umzugehen. Bereits in der Grundschule bekommen die Kinder eine Vorstellung vom Zahlenraum und lernen addieren und subtrahieren. Das ist der richtige Zeitpunkt, sie auch an den Umgang mit Geld heranzuführen. Sparbücher werden deshalb auch gerne zur Einschulung verschenkt. Ein Sparbuch hilft, den Kindern die Bedeutung des Sparens näher zu bringen. Gleichzeitig lernen sie den Umgang mit indirekten Geldformen.


Ein Sparbuch ist etwas Handfestes. Das Buch kann zu Hause aufbewahrt und jederzeit betrachtet werden. Alle Vorgänge werden genau dokumentiert. Jedes Mal, wenn das Kind sein Sparschwein leert und Geld auf das Sparbuch einzahlt, kommt eine Zeile dazu. Auch größere Beträge, die das Kind von Oma, Opa oder Patentante zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen hat, sollten laut Aussage von Pädagogen ebenfalls auf das Sparbuch eingezahlt werden. Das wachsende Vermögen erfüllt die Kinder mit Stolz – und wer früh das Sparen zu schätzen gelernt hat, wird später weniger Schulden machen.


Sparbücher eignen sich auch deshalb so gut für Kinder, weil kein Mindestbetrag notwendig ist. Außerdem sind Sparbücher sehr flexibel. Das Geld kann jederzeit eingezahlt oder abgehoben werden. Auch die Sicherheit, die bei Geldanlagen für den Nachwuchs besonders wichtig ist, kommt nicht zu kurz. Sparbücher bringen zwar nur eine geringe Rendite, gelten aber als besonders risikolos.


Damit Kinder lernen, richtig mit ihrem Geld hauszuhalten, empfehlen Erziehungswissenschaftler ein eigenes Girokonto ab dem 14. Lebensjahr. Auf dieses Konto können die Eltern dann das Taschengeld überweisen. Allerdings sollte das nur für kleine bis mittlere Beträge bis etwa 500 Euro genutzt werden. Mit einer Bankkarte können die Kinder dann ihr Taschengeld am Geldautomaten abheben.


Ein Sparbuch eignet sich hervorragend, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen. Als finanzielle Rücklage für den eigenen Nachwuchs ist es aber gänzlich ungeeignet. Wer seine Kinder finanziell absichern oder Geld für die spätere Ausbildung zurücklegen möchte, sollte dafür Anlageformen mit deutlich höheren Zinsen, z.B. Tagesgeld oder Festgeld, nutzen. Die Rendite auf Sparbücher gleicht häufig nicht einmal die Inflation aus. Vor allem bei langen Laufzeiten sind Tages- oder Festgelder daher die bessere Wahl.

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