In Zeiten steigender Inflationsraten und allgemeiner Unübersichtlichkeit bei der Geldanlage gewinnt die Immobilie mit Mieteinnahmen immer mehr an Attraktivität. Lesen Sie hier, worin die Vorteile bestehen und worauf Investoren besonders achten sollten.
Die Vorteile einer Geldanlage in Immobilien liegen auf der Hand. Als langfristige Kapitalanlage gibt es kaum rentablere und sicherere Möglichkeiten – das Risiko des Wertverlusts ist nach wie vor sehr gering. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen unterliegen Immobilien nicht der Inflation. Ihr Wert bleibt bei guter Pflege konstant oder steigt in Einzelfällen sogar. Gerade jetzt, in Zeiten einer befürchteten Inflationssteigerung, ist die Gelegenheit deshalb günstig sich über Wohneigentum Gedanken zu machen. Zudem sind die Bauzinsen momentan noch immer relativ niedrig.
Wer als Besitzer seine Immobilie vermietet, kann zudem richtig Steuern sparen. Die Anschaffungskosten können teilweise direkt als Werbungskosten abgesetzt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, erhöhte Abschreibungen steuerlich geltend zu machen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden können beispielsweise Sanierungskosten 12 Jahre lang zu 100% abgesetzt werden. Zusätzlich zu den Steuervorteilen sind natürlich die Mieteinnahmen zu beachten. Sie bieten dem Investor ständiges Einkommen, mit dem zunächst die Finanzierung abgeschlossen werden kann. Ist dieser Zustand dann erreicht, bleiben die Mieteinnahmen als Rendite übrig.
Haben Sie sich für eine Investition in Wohneigentum entschieden, bleibt die Frage nach der geeigneten Immobilie. Vorsicht ist bei Altbauten geboten, hier sollten fällige Sanierungskosten in der Finanzierung berücksichtigt werden. Einer der entscheidenden Faktoren für die Vermietung und somit der Rendite ist die Lage und Anbindung des Gebäudes. Liegt eine Schule in der Nähe? Gibt es Freizeiteinrichtungen? Sind Einkaufsmöglichkeiten in der nahen Umgebung vorhanden? Eine weitere gute Möglichkeit der Investition ist der Erwerb eines Grundstücks, das in naher Zukunft für Wohnungszwecke genutzt werden kann. Der Anlagebetrag wird unter Umständen um ein vielfaches gesteigert, wenn das Bauland später genutzt werden soll.
Da die Zinsen für Baufinanzierung im Augenblick noch recht niedrig sind, lohnen sich Kredite mit möglichst langfristiger Zinsbindung. Grundsätzlich sollte nicht mehr finanziert werden, als der Kaufpreis. Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer müssen daher aus eigener Kraft getragen werden. Wer möglichst viel vom Kaufpreis selbst aufbringen kann, spart am Ende Zinsen, da der Restbetrag schneller abbezahlt werden kann. Wie immer stehen unsere Spezialisten bei Fragen kostenlos und ganz unverbindlich gerne zur Verfügung!
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