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So funktionieren Forward-Darlehen:Das Forward-Darlehen wurde vor rund 10 Jahren vom Unternehmen Dr. Klein zur Finanzierung von kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen entwickelt. Heute wird diese besondere Finanzierungsform auch von Privatleuten in Anspruch genommen. Wir erklären Ihnen, wie Forward-Darlehen funktionieren. Günstige Konditionen sichern – bis zu 60 Monate im Voraus Die marktüblichen Zinsen für ein Immobiliendarlehen liegen derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau. In den vergangenen 20 Jahren war der Zins mit durchschnittlich 7,4 Prozent mehr als doppelt so hoch. Kein Wunder, dass viele Eigenheimbesitzer am liebsten sofort von der aktuellen Marktsituation profitieren würden, obwohl das eigene Darlehen erst in einigen Jahren ausläuft. Prinzipiell handelt es sich bei einem Forward-Darlehen um ein klassisches Annuitätendarlehen, das mit Sondervereinbarungen abgeschlossen wird. Mit einem Forward-Darlehen können sich die Kunden bereits heute günstige Konditionen sichern, da es bis zu 60 Monate vor der in Anspruchnahme abgeschlossen werden kann. Damit hat der Eigenheimbesitzer wirkungsvoll das Risiko steigender Zinsen ausgeschlossen. Die Restschuld des auslaufenden Darlehens bestimmt die Höhe des neuen Vorausdarlehens, das erst in Anspruch genommen wird, wenn der Vertrag des ersten Darlehens beendet ist. Mit dem Forward-Darlehen, bis zu dessen Auszahlung üblicherweise keine Bereitstellungszinsen anfallen, wird dann die Restschuld getilgt. Idealerweise erfolgt die Abwicklung selbständig durch die beteiligten Banken. Dabei holt sich die bisherige Bank die Restschuld direkt beim neuen Finanzierer. Zugleich wird dann auch der Eintrag im Grundbuch geändert. Vorteile für den Kunden In Zeiten niedriger Zinsen ist der Abschluss eines Forward-Darlehens durchaus ratsam. Da derzeit nicht davon auszugehen ist, dass die Zinsen weiter nachgeben, eher beginnen sie langsam wieder zu steigen, raten die Finanzexperten von Dr. Klein allen Immobilienbesitzern, deren aktuelles Darlehen in den nächsten Jahren ohnehin ausläuft, bereits heute die Möglichkeiten eines Vorausdarlehens zur Anschlussfinanzierung zu überprüfen. Umschulden vor Ablauf der ZinsbindungAuch wenn das eigene Darlehen nicht innnerhalb der kommenden fünf Jahre ausläuft, kann sich der Abschluss eines Forward-Darlehens lohnen. Lassen Sie sich die jeweilige Vorfälligkeitsentschädigung berechnen und vergleichen Sie dann, ob sich die Umschuldung auf einen günstigeren Zins lohnt.
Die derzeit günstigen Zinsen erlauben eine überschaubare monatliche Tilgungsrate. Doch kleine Raten verlängern die Tilgungsdauer, denn nur ein geringer Tilgungsanteil kann abgezahlt werden. Nutzen Sie die günstigen Zinsen und wählen Sie eine höhere Tilgungsrate, statt einem Prozent vielleicht zwei oder drei. Der Kredit ist deutlich schneller abgezahlt. Vereinbaren Sie beim Forward-Darlehen die Option Sondertilgungen vornehmen zu können.
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