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Newsletter 2009 - Juni

Der Dr. Klein Fondstipp

Rund 4 Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Für Bewohner von Industrieländern, speziell auf dem nördlichen Teil der Nordhalbkugel, ist die sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser dagegen eine Selbstverständlichkeit. Weltweit betrachtet ist aber sauberes Wasser eine Ressource, die bei ständig steigender Weltbevölkerung immer knapper wird. Wasser kann nicht ersetzt werden, es ist für die unmittelbare Versorgung als Trinkwasser, für die Hygiene und als Feldbewässerung in der Landwirtschaft lebensnotwendig. Diese Erkenntnis wird von der IP Concept Fund mit dem FFS Four Elements Water umgesetzt (WKN A0MQLL bzw. ISIN LU0298627968).

Wo der Fonds investiert

Schwerpunkt der Anlage sind kleine und mittelgroße Unternehmen, die sich mit der Entwicklung von Technologien und Produkten befassen, die Wasseraufbereitung und -verteilung betreffen. Das Management beschränkt sich dabei auf die Auswahl von 40 bis 50 dem Anleger unbekannte hochspezialisierte Unternehmen aus dem HighTech-Bereich. Anders als vergleichbare und oft auch größere Wasserfonds anderer Fondanbieter wird hier nicht in Wasserversorger investiert, vielmehr konzentriert man sich ausschließlich auf die Technik.

Als Beispiele seien zwei der Schwerpunktinvestments, Flowserve und Pentair, genannt. Der US-Hersteller Flowserve hat sich auf Strömungsmanagement, also Pumpen, Präzisionsdichtungen und Drehventile für die Industrie, spezialisiert und erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro jährlich. Pentair ist in den Bereichen Filtration von Wasser, Gas und Luft tätig, ferner im Bereich Swimmingpool/Spa-Technologie und Pumpanlagen für die Wasser- und Abwasserindustrie.

Der Fonds ist international breit gestreut, wobei Nordamerika und Asien einen Schwerpunkt bilden. Derzeit sind 94 Prozent des Fondsvermögens in Aktien weltweit investiert.

Stabile Zahlen auch in Krisenzeiten

Der kurz vor Ausbruch der Finanzkrise am 31. Mai 2007 aufgelegte Fonds konnte sich nicht völlig von den weltweiten Börsen abkoppeln und musste seit Auflagedatum einen Wertverlust von rund 20 Prozent hinnehmen. Dies ist jedoch gemessen an der Gesamtentwicklung ein erstaunlich stabiles Ergebnis. Die Jahresperformance liegt mit plusminus Null deutlich besser als die vergleichbarer anderer Wasserfonds, die im Jahresverlauf oft ein Drittel ihres Wertes einbüßten. Auch im Jahresvergleich zum MSCI World punktet der FFS Four Elements Water mit geringen Abschlägen, während die Weltbörsen rund 30 Prozent nachgaben.

Der Fonds reinvestiert (thesauriert) Dividenden, schüttet also nicht aus. Die internen Kosten des Fonds (TER), also vor allem Managementgebühr, Depotbank-Kosten usw., liegen mit 1,88 Prozent p.a. im Rahmen.

Unser Tipp

Das Thema Wasser ist ein Megatrend für das 21. Jahrhundert. Der Privatanleger sollte diesen Trend nicht verschlafen. Der FFS Four Elements Water wird daher als Beimischung empfohlen. Anleger mit festem Sparplan profitieren vom Cost-Average-Effekt: bei niedrigen Kursen werden viele Anteile, bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft. Der Anlagehorizont sollte mindestens 5-10 Jahre betragen, denn es ist eher mit langfristigen Zuwächsen als mit großen Sprüngen zu rechnen.