Newsletter 2006 - Juni
Wer vor der Entscheidung steht, ob er eine Immobilie erwerben soll, steht fast zwangsläufig vor der Frage, ob sich der Kauf eines Eigenheims auch auf lange Sicht finanziell lohnt. In der Berichterstattung der Medien sorgen immer wieder Prognosen für Verunsicherung, die nachgebende Immobilienpreise und damit schwindende Renditen prophezeien. Eine Untersuchung des GEWOS-Institut sorgt jetzt für mehr Klarheit…
Das unabhängige Beratungsinstitut fand heraus, dass sich die durchschnittliche Rendite von Einfamilienhäusern in den vergangenen drei Jahrzehnten bei 7,38 Prozent p.a. bewegte. Die Immobilie rangiert damit vor festverzinslichen Wertpapieren, die durchschnittlich eine Rendite von 7,36% erzielten. Lediglich Aktien brachten mit 8% pro Jahr noch etwas mehr. Da Aktienkurse aber starken Schwankungen unterliegen, trägt der Anleger damit aber auch ein höheres finanzielles Risiko. Weit abgeschlagen landete die Anlage in Gold. Noch nicht einmal 5% Rendite erbrachte diese Anlageform.
Für Anleger, denen Wertstabilität und ein geringes Risiko wichtig sind, spricht also einiges für den Erwerb eine Immobilie. Dazu unsere Tipps:
Selber nutzen oder doch lieber vermieten?
Ist eine wichtige Frage für jeden, der eine Immobilie als wichtigen Baustein etwa der eigenen Altersvorsorge sieht. Letztlich ist diese Frage von der eigenen Lebensplanung und Bedürfnissen abhängig, sie spielt aber durchaus eine Rolle bei der Wahl der Immobilie. Möchte man selbst in den eigenen vier Wänden wohnen, ist die monatliche Belastung im Idealfall nicht höher als die aktuelle Miete, die ja ohnehin aufgebracht werden muss. Unsere Belastungsrechner helfen Ihnen dabei, die Darlehenssumme zu berechnen, die Sie bequem bedienen können.
Wird das neue Eigentum vermietet, sollte man sich vorher darüber informieren, welche Nettokaltmiete nach Ausstattung und Lage erzielbar ist. Entspricht diese der monatlichen Darlehensrate, trägt sich die Immobilie von allein. Wichtig ist allerdings, möglichst bald zusätzliche finanzielle Reserven zu bilden. Ziehen die Mieter aus, kann eine eventuelle Zeit des Leerstandes ohne Mieteinnahmen einfacher überbrückt werden.
Welche Lage darf es sein?
Gerade wenn die Immobilie als Altersvorsorge dienen soll, ist es wichtig, dass sich im Falle eines Falles auch Käufer für das Objekt finden. Dies ist in besonders bevorzugten Lagen auch in Zeiten eines schwachen Marktumfelds der Fall. Entscheiden Sie sich also für ein Objekt in einer bevorzugten Wohngegend.
Auf den Zustand achten und bei der Ausstattung an später denken
Wollen Sie eine gebrauchte Immobilie erwerben, ist es empfehlenswert, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig einen Blick hinter die Fassade zu werfen. Mag alles noch so hervorragend renoviert aussehen: Hinter jeder frisch gestrichenen Wand können sich Baumängel verbergen. Kaufwillige sollten unbedingt nachfragen, welche Bauteile und Installationen in den vergangenen Jahren erneuert worden sind. Unser Rat: Ziehen Sie bei einer Besichtigung einen Bauexperten als Ratgeber hinzu.
Denken Sie bei der Ausstattung der Immobilie bereits heute an die Zukunft! Wer mit 50 Jahren seine Einkäufe noch ohne Probleme in die 3. Etage tragen kann, wird mit zunehmendem Alter damit seine Schwierigkeiten bekommen. Gut, wenn es sich beim neuen Eigenheim um einen Neubau handelt. Hier kann der Bauherr bereits bei der Konzeption vorausschauend planen, denn altersgerechtes Bauen nutzt bereits in frühen Jahren. Ebenerdige Eingänge oder breitere Türen unterstützen nicht nur ältere Menschen, auch das Hantieren beispielsweise mit Kinderwagen geht leichter von der Hand.
Finanzierungskriterien Dr. Klein:
Bei unseren Finanzierungspartner erzielen wir Kostenvorteile durch die Vorlage bereits geprüfter Finanzierungen. Diese ermöglichen es uns, Ihnen im Vergleich zum Marktniveau deutlich günstigere Konditionen anzubieten. Weitere Informationen über die Finanzierungskriterien von Dr. Klein finden Sie hier..