Newsletter 2007 - November
Wo der Fonds investiert
Investiert wird weltweit, wobei derzeit Werte aus Kanada, den USA und Südafrika mit jeweils rund 20 Prozent Anteil am Gesamtfond führen. In Zukunft soll auch verstärkt in aussichtsreiche Unternehmen in China und Indien investiert werden. Größte Positionen sind schwergewichtige, aber auch für den interessierten Anleger wohl eher unbekannte Unternehmen wie Barrick Gold, Impala Platinum und Newcrest Mining. Mit einem Anlagevolumen von rund 5,6 Mrd. US-Dollar ist der Fonds bereits sehr schwergewichtig.
Überdurchschnittliches Wachstum
Im Zeitraum von 10 Jahren konnte der Fonds seinen Wert um 360 Prozent steigern. Im Zeitraum von 5 Jahren waren es 103 Prozent und im vergangenen Jahr stolze 15 Prozent. Legt man den Index des MSCI World Metals and Mining als Vergleich an, zeigt sich, dass Gold gegenüber anderen Metallen im Allgemeinen Nachholbedarf hat: Im vergangenen Jahr war der Fonds rund 20 Prozent schlechter als der Index, in den vergangenen (Krisen-)Monaten jedoch 6,5 Prozent besser.
Die insgesamt gute Wertentwicklung wird von den Rating-Agenturen honoriert: Morningstar vergibt 4 von 5 Sternen, S&P vergibt ein Management-Rating von AAA. Der Fonds reinvestiert (thesauriert) Dividenden, schüttet also nicht aus. Die internen Kosten des Fonds (TER), also vor allem Managementgebühr, Depotbank-Kosten liegen mit 1,95 Prozent pro Jahr noch im Rahmen. Der Ausgabeaufschlag beträgt je nach Institut zwischen 2,5 Prozent und 5 Prozent.
Dr. Klein rät
Wer in zunehmend unsicheren Zeiten ins Gold flüchten will, ist mit dem Fonds sehr gut bedient. Dennoch sollte der interessierte Anleger folgendes beachten: Die Notierung des Fonds erfolgt in Dollar, so dass Wechselkurs-Schwankungen ebenfalls auf die Wertentwicklung in Euro einwirken. Da der Fonds in Minenwerte anlegt und nicht in materielles Gold oder Goldzertifikate, spiegeln sich in der Wertentwicklung auch Chancen und Risiken des Firmenmanagements sowie allgemeine Schwankungen des Aktienmarkts wider. Wegen der starken Volatilität empfiehlt sich der Fond vor allem für langfristige Sparer, die auf steigende Goldnotierungen und damit höhere Gewinne der Bergbauunternehmen setzen. Der Anlagehorizont sollte bei wenigstens 5 bis 10 Jahren liegen. Anleger mit festem Sparplan profitieren außerdem vom Cost-Average-Effekt: Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile, bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft.