Newsletter 2007 - August
Im April 1996 aufgelegt, gehört der Fonds TOP 50 ASIEN der Deutschen Bank Fondstochter DWS (WKN 976976 ISIN DE0009769760) mit 2,7 Mrd. Euro Fondsvermögen zu den großen Publikumsfonds. Fondsmanager Thomas Gerhardt ist verantwortlich für das Management. Auf seinem Einkaufszettel stehen nur führende Gesellschaften Asiens, deren Management, Marktpotential und Wettbewerbssituation besonders überzeugend sind. Der Schwerpunkt liegt also in der Einzelauswahl aussichtsreicher Werte (stockpicking) und nicht in der Abbildung von Indizes.
Der Fonds ist, wie der Name schon sagt, ein reiner Asien-Fonds, mit Schwerpunkten in Japan, Indien und China (Hongkong). Die Branchenverteilung ist recht ausgewogen, wobei Finanzdienste, klassische Industrie und Informationsdienstleistungen am stärksten gewichtet sind. Zu den größten Einzelposten gehören bekanntere Firmen, wie Daewoo (Autos) und China Mobile (Telefon) oder Samsung (Elektro), aber auch in Europa weniger bekannte Firmen wie zum Beispiel CNOOC (Öl-Dienstleistungen) oder SempCorp (Marinetechnik, Umwelttechnik).
Der Fonds (Ausgabeaufschlag zwei Prozent) wurde im Hinblick auf den zu erwartenden Asien-Boom angelegt. Ein Ansatz, der sich voll und ganz bestätigt hat und sicher auch in Zukunft noch anhalten wird. Trotz der jüngsten Kurseinbrüche an den asiatischen Börsen im Rahmen der so genannten Subprime-Krise wurde in drei Jahren ein Zuwachs von stolzen 92 Prozent erreicht, 64 Prozent-Punkte mehr als der Vergleichsindex MSCI Far East. Im zurückliegenden Jahr ging es 13 Prozent aufwärts, wobei der Vergleichsindex um rund 20 Prozent geschlagen wurde.
Die Fondskosten (TER) liegen mit 1,45% pro Jahr im Rahmen. Der Fonds schüttet Erträge nicht aus, sondern legt Erträge direkt wieder an (so genannte Thesaurierung).
Die hervorragenden Ergebnisse spiegeln sich in der Bewertung durch unabhängige Rating-Agenturen wieder: S&P vergibt 5 von 5 Sternen für die Wertentwicklung, das Management wird mit der Note A bedacht. Morningstar-Rating stuft den Fond mit 5 von 5 Sternen ein.
Dr. Klein rät
Wer auf den weiteren Aufstieg Asiens setzen will, ist mit dem DWS TOP 50 ASIEN bestens bedient. Wegen der doch recht hohen Volatilität sollten Einmalanlagen vermieden werden oder Schwächephasen zum Einstieg genutzt werden. Wer einen Fondsparplan abschließt, ist von Schwankungen kaum betroffen und profitiert vom Kostendurchschnitts-Effekt: Bei gleich bleibendem Sparbetrag werden in guten Phasen weniger, in schlechten Phasen aber mehr Anteile erworben, was die Performance zusätzlich verbessert.
Quelle: Unabhängiger Finanzdienstleister Dr. Klein & Co. AG, Lübeck.
Die Dr. Klein & Co. AG weist ausdrück darauf hin, dass die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten darstellen. Sie ersetzt auch nicht eine fachliche Beratung.